Isabelle
Arnon
Fotografin
Im Jahr 2000, im Alter von 34 Jahren, schrieb sich Isabelle Arnon zur vierjährigen Ausbildung an den Beaux-Arts ein. Dies war ein wichtiger Schritt in ihrer persönlichen Entwicklung, der es ihr schließlich ermöglichte, ihre ersten Bestrebungen, die der Kunst, zu verwirklichen. Sie studierte Malerei, Bildhauerei und Fotografie, welches ihr bevorzugtes Medium wurde. Durch diese Ausdrucksform fand sie ein Gleichgewicht zwischen Geduld und Reaktivität, arbeitete im Freien und in der Dunkelkammer, wartete und enthüllte, was der Zufall manchmal in einer 1/1000stel Sekunde bietet.
In den fünfzehn Jahren seit ihrem Abschluss in Kunstfotografie hat Isabelle Arnon als Pferdefotograf an verschiedenen Veröffentlichungen für die Presse und das Verlagswesen mitgearbeitet. Mit der Kamera in der Hand (zunächst mit Silber- und dann mit Digitalkamera) reiste sie auch in die Mongolei und nach Patagonien, aber erst am Fuße der Rocky Mountains in Wyoming konnte sie ihrem Drang nach freier Natur nachgehen. Während der vier Jahre, die Isabelle Arnon dort von Ende 2016 bis Juli 2020 lebte, begegnete sie einer Lebensweise, die ebenso mythisch wie uralt ist: dem Leben auf einer Ranch, das den Traum von Amerika Wirklichkeit werden lässt.
Im geheimen Schoß einer zurückhaltenden, diskreten Welt, einer, der man sich nur mit Aufrichtigkeit und Demut nähern kann, um akzeptiert zu werden, ist sie eine Zeitlang völlig aufgegangen. Sie erinnere sich noch immer gerne an dieses amerikanische Abenteuer und an Tausende von Bildern, die sie zu ihrer ersten Leidenschaft, den Pferden, brachten.